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Ein sensibles Thema – Der Vaterschaftstest

Alles ist rosa und nichts kann unsere Liebe erschüttern! So oder so ähnlich ist es wenn man sich neu verliebt und eine gemeinsame Zukunft plant. Ein Heim wird gesucht und die Familienplanung lässt auch nicht lange auf sich warten. Kinder sind für Paare die Krönung einer Beziehung. Zu Recht, denn nichts steht mehr für ein erfülltes, gemeinsames Leben als der eigene und oft langersehnte Nachwuchs. Wenn das Kind erst einmal da ist scheint das Glück perfekt, doch oft fängt bei einem Elternteil durch die Menge an Hormonausschüttungen das Gedankenkarussel an seine Runden zu drehen. „Was wenn ich nicht der Vater diese Kindes bin? Nein, das kann nicht sein! Oder?“. Dieses Gedanke ploppt immer wieder auf und nagt unaufhörlich tief im Innern. Es wird vermutet, dass in Deutschland – wie in Westeuropa – jedes zehnte Kind von einem „Scheinvater“ aufgezogen wird. So genannte Kuckuckskinder werden oft in einem Alter mit der Wahrheit konfrontiert in der sich diese neu eröffnete Tatsache eher negativ auf die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes auswirkt. Kommt ein Kind innerhalb einer Ehe auf die Welt, ist der Ehemann automatisch rechtlicher Vater. Doch kein Kind möchte bewusst offenbart kriegen, dass der Mann der jahrelang an seiner stand überhaupt nicht der leibliche Papa ist. Die Welt die dort zusammenbricht ist kaum reparabel. Warum also nicht früher handeln? Sie hegen Zweifel? Dann sprechen Sie mit Ihrem Partner, offenbaren Sie ihm Ihre Ängste und weisen Sie auf die Möglichkeit eines Vaterschaftstests hin. Kommunikation ist alles, denn vor dem Gesetz ist der Vaterschaftstest ein Eingriff in das Persönlichkeitsrecht und darf keinesfalls heimlich gemacht werden. Wer privat einen Vaterschaftstest in Auftrag gibt und dabei mogelt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 5.000 Euro rechnen. Labore, die Vaterschaftstests ohne Einwilligungen durchführen, werden mit einem Bußgeld von bis zu 300.000 Euro bestraft. Rechtskonforme Test sind online zum Beispiel unter papacheck.de zu beziehen. Völlig diskret und auf Wunsch auch mit Abstammungsgutachten für Fälle die vor dem Gericht oder Jugendamt verhandelt werden eine schnelle und zuverlässige Lösung. Die Abwicklung der Vaterschaftstests über Papacheck erfolgt absolut diskret und mit größtem Vertrauen zwischen allen beteiligten Seiten. Für die Analyse Ihrer Proben setzt Papacheck auf ein Labor in Deutschland, wobei die Entnahme identitätsgesichert und richtlinienkonform erfolgt. Durch diese Rahmenwerte ist es möglich, den Vaterschaftstest auch vor einem Gericht oder dem Jugendamt als Nachweis vorzulegen. Gewinnen Sie auf diese Weise absolute Sicherheit, um eine mögliche Vaterschaft abzuklären. Eine unverzichtbare Hilfe, beispielsweise um den Anspruch auf Sorgerecht zu entkräften oder eine persönliche Sicherheit über die Vaterschaft eines Kindes zu gewinnen. Aber Achtung: Im Ergebnis beweist der Gentest nur die genetische Abstammung. Automatische juristische Folgen sind damit nicht verknüpft. Dazu dient die Vaterschaftsanfechtungsklage. Das BGB sorgt mit §§ 1600 ff. für die entsprechende Rechtslage einer Vaterschaftsanfechtung. Um einen Anfechtungsantrag stellen zu können, muss fristenwahrend ein Antrag mit Anfechtungsgründen bei dem Familiengericht vorgetragen werden. Der Gesetzgeber sieht hier eine Frist von 2 Jahren vor. Aber wir wollen nicht in die Rosenkriege dieser Nation abschweifen, denn manchmal möchte man einfach nur sicher sein und diesen kleinen Teufel auf der Schulter, der einen unaufhörlich ins Ohr flüstert zum schweigen bringen.

Kategorie: Eltern

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Bernd Bohle

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