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Über die Ausbildung zum Traumberuf

Ich weiß noch genau wie meine Eltern über meine Zukunft diskutiert haben. Der eine Elternteil wollte eine Ausbildung als Goldschmied der andere ein Studium. Mit der Betriebswirtschaftslehre als abgeschlossenes Studienfach würden mir alle Möglichkeiten offen stehen. Schade, dass mich damals keiner gefragt hat. Auch der Berufberater in der Schule kam doch sehr altbacken daher und vermochte es nur den Wunsch meiner Eltern aus mir herauszukitzeln. Meine Fähigkeiten und Interessen blieben dadurch jahrelang auf der Strecke. Als ich dann am Ende des Studiums genug Mut hatte für mich selbst zu entscheiden, konnte ich endlich die brach liegende Kreativader in mir wieder wecken und habe einen Beruf gefunden in dem ich diese bestens zur Geltung bringen kann und sehr glücklich bin. Heute bin ich Vater eines 16 jährigen Sohns und mache mir Gedanken um dessen Zukunft. Wie geht man das richtig an, wie kann man ihm seine Wünsche entlocken ohne die eigenen aufzudrücken? Kinder fühlen sich damit oft überfordert und machen schnell dicht wenn es um solche wegweisenden Gespräche geht. Da fallen dann oft solche Aussagen wie „Du hast keine Ahnung!“, „Ausbildung ist uncool!“, „Lass mich in Ruhe!“, „Ich will selber entscheiden!“ oder „Das läuft schon!“. Wichtig ist zu verstehen was genau hinter diesen Worten stecken kann. Machen Sie Ihrem Kind deutlich, dass Sie mit ihm auf gleicher Augenhöhe stehen und zusammen die Ausbildunsgwelt entdecken. Auch die Angst seine Freunde durch eine Entscheidung zu verlieren sollte man dem Kind nehmen. Ernst nehmen heisst die Devise und auf die Wünsche eingehen, auch wenn das für uns als Eltern heisst ein wenig loszulassen. Sicherheit ist das was jetzt von Kindeseite benötigt wird. Für beide Seiten eine kleine Herausforderung aber mit den nötigen Hilfestellungen, z.B. im Netz besser handhabbar. Die örtlichen Handelskammern sind online wie auch persönlich der beste Ansprechpartner was eine Ausbildung für ihr Kind anbelangt. Für mich persönlich hätte ich eine Ausbildung tatsächlich besser gefunden, weil man einfach danach was in der Hand hält und eine konkrete Richtung nach den eigenen Interessen einschlagen kann. Aber das ist nur meine Meinung, denn am Ende entscheidet das Kind selbst im Verbund mit den Eltern wie seine Zukunft aussieht. Ach, und studieren tun sie doch alle! Langweilig! 😉

Kategorie: Lernen

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Bernd Bohle

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